The Loved Ones melden sich mit BUILD & BURN mit ihrem zweiten Album, nach dem Debüt „Keep Your Heart“ zurück, die vier Jungs aus Philadelphia haben deutliche Hardcore Wurzeln, die sie dann mit Rock n Roll und Punkrock mixen, ob sich das Endergebnis hören lässt, beantworte ich in dieser Plattenkritik!
Man legt die Platte ein und bekommt direkt den sehr eingängigen, melodischen Uptempo-Punkrock Song „Pretty good Year“ um die Ohren gespielt, sehr netter Einstieg der großes erwarten lässt!
Eingängige Melodien gepaart mit rauen schnellen dominanten Gitarren und Gesang der sehr an Chuck Ragan von HOT WATER MUSIC erinnert, was will man eigentlich mehr?
Man hört die Hardcoreeinflüsse, diese werden aber mit einer gehörigen Portion Punkrock verquirlt was eine sehr angenehme Mischung darstellt.
Der zweite Song „The Inquirer“ schlägt dann direkt in die selbe Kerbe, damit, so dachte ich, wäre mein Urteil über diese platte schon gefällt…
… doch weit gefehlt! Mit „The Bridge“ bleibt man zwar noch im oberen Rahmen, erinnert aber doch viel mehr an 90er Jahre Melodic PopPunk (Das Gitarreninto!!! DAS GITARRENINTRO!!!!) Eine eingängige Melodie, nette Rhythmen, aber auch die gebotene Härte alle dürfen mal ins Micro schreien… passt noch ins Konzept!
Spätestens ab „Brittle Heart“ ist es mit diesem aber vorbei!
Hier nimmt man sehr viel Tempo heraus und präsentiert sich irgendwo zwischen Pop und Melancholie, damit nimmt man aber leider genau den Gegenpol zur Melodic, die Härte die bisher durchweg überzeugen konnte, heraus. Uptempo steht den Jungs eindeutig besser zu Gesicht!
„Selfish Masquerade“ macht dann leider genau an diesem Punkt weiter, kommt mit einem Piano intro daher und wirkt mir eindeutig zu glatt und poppig. Beide Songs sind nicht wirklich mein Fall.
Aber als hätten THE LOVED ONES es geahnt, kommen sie mit „3rd Shift“ wieder zu dem Anfang der Platten zurück und bekommen so recht schnell auch wieder die Kurve nach oben und nach vorne!
Das untermauert man dann nochmal mit der Hymne „LOUISIANA“ Sing Alongs zum mitgröhlen, eine sich über den Song steigernde Härte, Ohrwurmgarantie!
Mit „Dear Laura“ manifestieren sie dann nochmal den Hadcore/Punkrock Faktor der Platte (Mit ehr cooles Solo!) um sich dann mit „I Swear“ zu verabschieden.
Hierbei handelt es sich wieder um einen etwas ruhigeren und melancholischeren Song, den man aber Welten besser meistert als diejenigen im Mittelteil.
Fazit:
Insgesammt hat man mit „BUILD & BURN“ ein erfreulich abwechslungsreiches und vielschichtiges Album abgeliefert, vorallem der gesang hat es mir sehr angetan, aber auch die musikalische untermalung muss sich mit ihrer gesunden mischung aus Härte und melodie nicht verstecken, dazu noch einige Mitsingparts und der Mix ist perfekt. Perfekt? Nein leider nicht, diese note bleibt der platte durch leichte Schwächen im Mittelteil verwährt, aber dennoch immernoch sehr zu empfehlen! MACHT SPAß!
Wer die Loved Ones auf ihrem Debüt lieb gewonnen hat, wird sie auch hier mögen, sie sind allerdings etwas poppiger als zuvor.
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